Wesentlich weniger aufwendig als in Oxygen Classic, aber manchmal gar nicht so leicht zu finden: eigene Fonts in Oxygen 6 einbinden. Um eigene Schriften zu nutzen, einfach den Builder öffnen und dann:
Oben links auf das Oxygen-Logo klicken.
Den Menüpunkt Preferences auswählen.
Zu Custom Fonts navigieren und auf Add Font klicken.
Dort wird der Name der Schriftart eingegeben und mit „+ Add“ bestätigt. Danach lässt sich die entsprechende Datei hochladen und alle weiteren Einstellungen können vorgenommen werden. Nach dem Speichern erscheint die neue Schriftart automatisch in der allgemeinen Auswahlliste der Schriftarten.
Tipp: Sobald die Schrift hochgeladen ist, lässt sie sich auch global unter Settings -> Global Styles -> Typography für die gesamte Website festlegen.
Seit Anfang 2026 ist Anchor Positioning in allen großen Browsern verfügbar. In Kombination mit der Popover API lässt sich damit unter anderem ein barrierefreies mobiles Menü extrem easy und komplett ohne JavaScript bauen.
In Oxygen habe ich dafür das PHP-Code-Element genutzt. Zuerst erstellen wir den Button, der das Menü aufruft. Über das Attribut popovertarget verweisen wir auf die ID unseres Menü-Containers. Der Container selbst erhält das Attribut popover, damit der Browser ihn als solchen erkennt:
(Hinweis: ‚menu‘ => ‚header‘ verweist auf mein WordPress-Menü mit dem Namen „header“.)
Ab hier funktioniert die Logik bereits! Damit das Menü aber exakt unter dem Button erscheint, nutzen wir das neue CSS Anchor Positioning. Zuerst definieren wir den Button als Anker und binden das Menü anschließend mit position-anchor daran. Über position-area legen wir fest, dass es unter dem Button erscheinen soll:
Für eine Rezeptseite braucht es spezielle Daten wie Zutaten oder Portionen, die ein normaler WordPress-Beitrag standardmäßig nicht hergibt. Deshalb habe ich als Erstes Advanced Custom Fields (ACF) installiert.
Danach wird der Custom Post Type „Rezepte“ angelegt. Unter der „erweiterten Konfiguration“ lässt sich unter anderem ein Icon für das neue Menü auswählen – ich habe mich passenderweise für eine Möhre entschieden. Nach dem Speichern ist im Backend der neue Menüpunkt „Rezepte“ direkt sichtbar.
Der große Vorteil ist, dass Oxygen 6 diese ACF-Felder später ganz einfach auslesen und auf der Seite anzeigen kann. Jetzt müssen wir nur noch festlegen, welche Inhalte wir genau brauchen:
Waschbären-Tipp (Textarea für persönliche Anmerkungen)
Zutatenliste (Repeater-Feld)
Menge (Zahl)
Einheit (Select)
Zutat (Text)
Schritte (Repeater-Feld)
Anleitung (WYSIWYG-Editor)
Bild (Bild)
Später könnten noch Dinge wie eine Liste für Utensilien oder ein automatischer Portionen-Umrechner hinzukommen, aber für den Start ist das ein solides Grundgerüst.
Also, womit fange ich an? Erstmal habe ich drei Subdomains angelegt und überall WordPress installiert. Dann habe ich auf https://oxygenbuilder.com/ Oxygen 6 Beta 5, Breakdance Elements for Oxygen und Breakdance Forms for Oxygen heruntergeladen und installiert.
Wobei ich jetzt, wo ich es lese, gar nicht weiß, ob ich überhaupt Formulare brauche – na, schauen wir mal. Jetzt müssen für alle drei Plugins noch extra Lizenzschlüssel eingegeben werden, das ist schon etwas nervig aber machbar. Das geht in WordPress unter Oxygen -> Settings -> License und Oxygen -> Settings -> Extensions.
Ich habe mir übrigens schon vor einer ganzen Weile die Lifetime-Lizenz geholt, noch für Oxygen „Classic“. Deshalb gab es Oxygen 6 und die Breakdance-Erweiterungen (Zusatz-Module, die ursprünglich von dem anderen Builder der Entwickler stammen) gratis dazu.
Okay, ich denke, das war es erst mal an Vorbereitungen. Als Nächstes muss ich sammeln, was auf so einer Rezepteseite alles gebraucht wird.
Da Oxygen 6 bald das Beta-Stadium verlässt, brauche ich eine Möglichkeit, die neue Version zu testen und mich reinzuarbeiten. Ich nutze die Gelegenheit, um drei neue Blogs anzulegen: einen für Fotos, einen für Rezepte und diesen hier, um all das zu dokumentieren.
Beginnen werde ich mit dem Rezepteblog, da gerade Weihnachtszeit ist und ich endlich mal meine auf Zetteln verstreuten Rezepte zusammentragen kann. Dieser Blog wird vorerst so bleiben und ist erst danach dran.
Außerdem werde ich hier noch alles mögliche was zumindest entfernt mit Webentwicklung zu tun hat posten, damit ich es mir vielleicht auch mal merke und nicht ständig neu danach suchen muss.